Förderdatenbank des Bundes
Die Förderdatenbank des Bundes ist ein zentrales Informationsportal unter foerderdatenbank.de, das einen tagesaktuellen Überblick über Förderprogramme von Bund, Ländern und der Europäischen Union bietet und Unternehmen bei der Suche nach passenden Förderungen unterstützt.
Ausführliche Erklärung
Die Förderdatenbank des Bundes wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz betrieben und enthält derzeit rund 2.500 antragsoffene Förderprogramme. Sie richtet sich an Unternehmen, Kommunen, Forschungseinrichtungen und Privatpersonen. Eine differenzierte Suchfunktion ermöglicht die Filterung nach Fördergebiet, Förderberechtigten, Förderbereich und Förderart – beispielsweise können Zuschüsse, Darlehen oder Bürgschaften gezielt recherchiert werden.
Für KMU ist die Förderdatenbank besonders relevant, da viele Digitalisierungs- und Innovationsprojekte über staatliche Förderungen finanzierbar sind. Die Datenbank erfasst Programme zur KI-Einführung, Prozessautomatisierung, IT-Sicherheit, Weiterbildung und nachhaltiger Transformation. Sie stellt keine Förderanträge bereit, sondern verweist auf die zuständigen Fördergeber und Ansprechpersonen.
Die Plattform wird kontinuierlich aktualisiert und bietet neben der Programmsuche auch einführende Informationen zu Förderthemen, ein Glossar mit rund 120 Fachbegriffen sowie Hinweise zu Antragsverfahren. Ergänzend stehen telefonische Beratungshotlines des BMWK zur Verfügung, die bei der Auswahl geeigneter Programme unterstützen.
Im Rahmen der Föderalen Modernisierungsagenda von Bund und Ländern wird die Förderdatenbank perspektivisch in die neue „Förderzentrale Deutschland" integriert, um staatliche Förderangebote noch besser auffindbar zu machen und Antragsprozesse zu digitalisieren.
Praxisbeispiel
Ein Handwerksbetrieb mit 18 Mitarbeitenden aus Oberösterreich plant die Einführung eines KI-gestützten Auftragsmanagement-Systems. Der Geschäftsführer durchsucht die Förderdatenbank des Bundes nach Programmen für "Digitalisierung" und "KMU" und findet mehrere Bundes- und Landesprogramme, die bis zu 50 Prozent der Investitionskosten abdecken. Über die angegebenen Kontakte stellt er einen Förderantrag bei der zuständigen Stelle.